KategorieRadtour

Heidelberg auch

Ein Krankenbesuch in Heidelberg. Hoch oben auf dem Königstuhl.

Schön, dass man auch dort anfängt Straßen abzusperren. Gar mitten im Wald. Apropos, später wurde es dann sogar MTB, Single Trail und ein wenig über einen Waldfriedhof. Ich verschenkte das Buch ‚Microabenteuer‘. Passend.

Alles Gute, Alter Normanne. Das wird wieder, hab Geduld.

Rheinauen

Familienbesuch. Den nächsten Tag alleine zurück. Mit vielen schönen Umwegen nach Hause geradelt. Den Rhein mit der Fähre gequert und quer durch die Pfälzer Rheinauen und Felder.
Eine verwunschene Landschaft. Und wenn man das Radnavi richtig einstellt, findet man auch kleine geheime Orte. Rechts des Single Trails die Altrheinarme, links davon Baggerseen.

Mittendrin dem Navi sagen „Kürzeste Route mit dem BRouter: Trekking-MTB-light.
(Foto:google maps)

Hochsommerliches Wetter und verlassene Seeufer sind was Tolles und laden zum Baden ein. Ein paar Kilometer weiter. Feldarbeiter sind leider auch sonntags am Schuften. Ein wenig Balkan Pop und lachende Gespräche lässt aus der Ferne die Stimmung ganz angenehm erscheinen. Ich hoffe es. Schnelle, tausendfach perfektionierte Handbewegungen beim Zwiebeln binden lassen erkennen, dass es um Zeit und Geld geht. Ein kleines Gespräch mit einem beinahe zahnlosen Mann und ich bekomme einen kleinen Kürbis geschenkt. Ungefähr fünfzig Leute sind mit der Zwiebelernte beschäftigt. Die Kohlernte dauert wohl noch, sieht aber vielversprechend aus. Kohl und Frost, kennt man ja.

Zwiebelernte
Dem Kohl fehlt noch Frost. Sagt man.

Immer kleinere Abzweige nehme ich. Immer mehr unebenes Gelände und ich bin froh um die gefederte Vordergabel. Fasane auf dem frisch gewässerten Acker. Feldhasen stellen die Ohren als sie mich wahrnehmen, bleiben aber gelassen. Spinnfäden in der Luft, Insekten schwirren. Spätsommer, fast schon Herbst. Genau meine Zeit.
Schnell einkehren und eine kalte Rieslingschorle. Blick auf den Altrheinarm und Erinnerungen daran, als ich auf diesen Schubverbänden und Leichter gehandwerkt habe. Komorane und Kraniche stehen im Schilf bezwihungsweise sitzen auf dem Tiefgreifer der auf der anderen Seite festgemacht hat. Segler dümpeln im leichten Wind.
Die lauten Jachten, heute wirklich Dutzende. Die Jetskies und SPeedboats auf dem Rhein am Großkraftwerk Mannheim. Das ist absurd. Mit diesen lärmenden Spritfresser am Kohlekraftwerk, den Dreck nur so in die Landschaft zu pumpen. Menschen sind absichtlich dumm. Endzeitlich dumm. Auf Teufel komm raus noch das letzte schöne Stück zerstören zu wollen. Aber sie haben immerhin Angst vor einem kleinen Mädchen mit Zöpfen.
Genau mein Humor.

Ile de Sieck

Berlin quer.

Von Berlin links unten, nach rechts oben und zurück.
35 km Stadt. Nicht ganz ohne mit Familie und Lastenrad. Mit Picknick am Grill belohnt worden.
Tolle Fahrt. Meine Familie ist der Börner.

Zahnarzt

Einen Zahnarzt wechselt man nicht so schnell, wenn man mal einen guten gefunden hat. So auch bei mir.
Deshalb ist mein Zahnarzt in einem Ort, in dem ich in geistiger Umnachtung zwei Jahre wohnte. Einem rieslingfernen Gebiet.


Also 20 km durch die Sonne. Den Hinweg meisterte ich mit ein paar Kilometer in der Bahn, um nicht völlig durchgekocht dort anzukommen.
Edingen selbst ist noch mehr Katastrophe geworden als es schon war. Die Parkplätze an der Hauptstraße sind neu eingezeichnet. Die ein Meter schmalen Gehwege, sind jetzt nur noch halb so breit. Es fahren im fünf Minuten Takt Müllwagen zur Deponie und 30 Tonner Auflieger mitten durch das Dorf.
Schulkinder die mit dem Rad von der Schule kommen, werden ganz selbstverständlich von der Straße gehupt. Das scheint dort normal zu sein. Alles direkt vorm Rathaus. Keiner nimmt das wahr. Ich konnte manchmal gar nicht mehr hinschauen.
Tempo 30 steht da. Klar. 50 km/h scheint da der Alltag zu sein.
Zum Zahnarzt gehe ich da weiterhin und die Eisdiele ist toll. Aber sonst? Nein, lieber nichts zu Weihnachten.
Aber deshalb habe ich ein paar schöne Fotos gemacht. Das hilft dem armen Edingen vielleicht.

Anderswo – Allein in Afrika

Anselm Nathanael Pahnke hat seinen Traum verwirklicht und ist mit dem Fahrrad durch Afrika gefahren. Was er dabei erlebt hat, hat er in der Doku „Anderswo. Allein in Afrika“ festgehalten, die im Dezember in die Kinos kommt. Uns hat er schon mal erzählt, wie es war, so allein in Afrika. (DLF Nova)

Toller Podcast bei DLF Nova mit weiteren Verlinkungen. Zu Anselms Seite zum Trailer und Fotos auf Instagram. Afrika, da gehört in meinen Augen wirklich Mut dazu und vor allem viel Kraft.
Schaut und hört es euch einfach selbst an, es ist zu groß um es in ein paar Worten zu erklären.

Hier das Video. Er ist wirklich ein Held.

Anderswo. Allein in Afrika – Kinotrailer. from Avalia Studios on Vimeo.

Sankt Martin

Viel blinkblink

Mal wieder eine sehr tolle Aktion von Wolfgang . Sankt Martinsfahrt mit viel Geblinke. Eine Veranstaltung an einem Sonntagabend ist nicht einfach, dementsprechend waren auch keine Kinder dabei und drei Liter Punsch fuhren umsonst mit. Fast umsonst. Aber die Marinsgänse schmeckten toll. Ich erkannte zwar eher einen Velociraptoren, aber das wäre ja auch nicht unpassend.

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