KategorieVerkehr

Hol das Orbea

Heute war bei Franz und Lissy wieder viel los, die Oberbürgermeisterin musste sich unserem Wunsch stellen, das wir einen Platz der seit einem Jahr sowieso Baustelle ist, eigentlich gleich als Platz behalten wollen, wenn er schon so heißt. Man könnte da zwar weiterhin um die Ecken in die Viertel fahren aber der Durchgangsverkehr, der durch die 30er Zone bei der Schule rast, müsste nicht sein und eine Verlagerung des Verkehrs auf andere Straßen konnte bisher keiner feststellen.
Die Straßenbahn soll auch so bleiben, dass ist ok so. Nur eben der heftige Verkehr, der da täglich nervt, lärmt und Menschen gefährdet müsste nicht sein.
Das Ergebnis des Abends war so lala, wir bleiben aber dran.

und dann musste ich nochmal das Fahrrad wechseln. Es war kompliziert.

Dystop

Zum Glück geht mir der Sprit nicht aus.

Starkregen

Starkregen, sagt man ja jetzt, wenn es jetzt fest regnet. Zum Glück stehen Autos im Parkhaus, damit der Lack nicht nass wird, wie hier beim Arbeitsamt Ludwigshafen.

Bei Fahrräder ist das egal. Kann man ja einen nassen Sattel haben, wenn das Dach zu kurz ist. Diese verbogenen Felgenbrecher aus dem letzten Jahrtausend müssen auch reichen. Fahrrad fahren ist ja Hobby und kein Verkehr.

Alle tot!

Zumindest wenn es nach den Aussagen deutscher „Verkehrsexperten“ geht.
Sie tragen keine Helme, sie haben kein Ampeln (Hinweis: Für wen sind die Ampeln eigentlich und wer sollte die beachten?), sie daddeln auf dem Handy.
Sie geben keine Handzeichen, sie haben keine Schilder.
UND ÜBERHAUPT: Sie werden alle verhungern. Dutzende, selbst ausgedachte Studien beweisen immer wieder. Ohne Straßen und Parkplätze direkt vor den Geschäften kommen keine Kunden mehr. Die Stadt verwaist regelrecht.
Mir fehlt das Gehupe, das Rumgebrülle und „Ich schlag dich tot, wenn Du mein Auto fotografierst/berührst/anschaust“. Mir fehlt die alltäglich Todesangst der Radler und Fußgänger.
Der Dreck und Lärm fehlen und der Gestank der giftigen Abgase sowieso. Die 107 Lungenexperten die an Dyskalkulie leiden die sich unser Verkehrsminister ausgedacht hat sind schon glaubwürdig.
Klar das mediterrane Holland ist immer sonnig und trocken und die müssen auch nicht ständig Kühlschränke oder gehbehinderte Ommas transportieren. Die haben es auch so verdammt leicht, in diesen Niederlanden.
Sie werden alle sterben.

Ich liebe Lichterketten zu Weihnachten

Weiß und rot und eins in blau. Es macht sogar Geräusche aber kommt leider nicht vorwärts.

 

Paris sagt Autos den Kampf an

Die Dame traut sich was und alleine schon dafür vollen Respekt.
Diese Woche war sie schon mal in den News, dass sie sich mit der Weihnachtsmarkt-Mafia anlegt, die nur noch billigen Ramsch verkauft. Sie zieht das durch, auch wenn es finanzielle Einbußen gibt. Auf lange Sicht holt sie das doppelt wieder rein. So auch hier. Wer glaubt, Paris würde das nicht brauchen, der war schon lange nicht mehr in Paris.

Anne Hidalgo schafft mehr Raum für Radfahrer und Fußgänger – und will Autos langfristig aus der Stadt verdrängen. Alles andere sei „altertümlich“. (FAZ)

 

Menschen auf Verkehrsinseln gestrandet. Paris, Champ Elysees 2015

Menschen auf Verkehrsinseln gestrandet. Paris, Champ Elysees 2015

Vergleich Unterschiedlicher Flächeninanspruchnahmen nach Verkehrsarten

Die Fläche einer Stadt ist von herausragender Bedeutung. Starr im Angebot und nicht erweiterbar muss sie möglichst gerecht zwischen den einzelnen Interessensgruppen aufgeteilt werden. Der Verkehr tritt häufig in Konkurrenz zu anderen Flächenansprüchen und verdrängt diese. Ziel sollte dabei immer eine ausreichende Berücksichtigung der einzelnen Interessen und die Maximierung der Lebensqualität der dort lebenden Menschen sein.
von Zukunft Mobilität

Grafik: Martin Randelhoff, www.zukunft-mobilitaet.net – CC BY 3.0

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