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AirVisual

Ihr kennt das alle. Ihr radelt durch die Stadt und fragt euch doch ab und zu „Obwohl diese Autos ja so tooootal sauber sind, warum muss ich hier ständig husten, warum stinkt es hier wie auf einer gärenden Müllhalde oder im Stahlwerk? Warum tränen mir die Augen und warum hat man das Gefühl eine Dreckschicht auf der Haut zu haben“
Man darf dabei nicht dem Fehler verfallen, je mehr Gestank, desto gefährlicher. Das richtig giftige Zeug, riecht und sieht man ja meistens leider nicht.
Jetzt habe ich mich seit längerer Zeit, immer mal wieder umgeschaut, was es da an Apps gibt, die einem alarmieren, wann man besser seinen ABC Anzug überstreifen sollte.

Meine Stadt vom Balkon aus gesehen, hat es heute morgen gut.


Ich bin bei AirVisual (in meinem Falle als Android App) gelandet. Die Informationen des Anbieters sind wirklich von toller Qualität, so weit ich das nachprüfen konnte. Es werden die offiziellen Messstationen abgefragt und kleine Alerts können Dich auf dem SmartPhone warnen. Eine Auswahl von toll gestalteten Widgets helfen Dir, die Sache im Blick zu halten, sowohl für Deinen aktuellen Standort, als auch für ausgewählte Städte. Die Belastung in Innenräumen wird simuliert dargestellt. Es gibt die Möglichkeit ein zu teures Messgerät zu erwerben und sich explizit mit Messstationen zu verknüpfen. Werbung habe ich bis jetzt auf der App noch nicht entdeckt.
Die animierte Echtzeitkarte auf der Homepage lädt einem zum Erkunden ein. Sehr toll aufbereitet und eine Weltrangliste der dreckigsten Orte weltweit läuft auch mit. Traurige Charts.
Diese App behalte ich auf jeden Fall mal auf dem Smartphone.


Europa sieht ganz ok aus um diese Zeit und in dieser Auflösung. Allerdings im Ärmelkanal ist das nicht so schön.

#nrvk2019

Das Brückenkaffee war dabei. Nachdem wir uns für den Deutschen Fahrradpreis angemeldet hatten, war es natürlich klar, dass wir dort auch dabei sein wollen, wenn es um die Preisverleihung geht.

Schöne Anreise in der ersten Klasse und Unterkunft im Student Hotel. Schönes Ding. Wie man sich ‚Dienstreisen‘ eigentlich vorstellt, wenn es Profis machen.

Der Verkehrsminister war da und bewegte die Luft mit Versprechungen. War aber ok. Wir harren den Dingen und bewerten dann. Der Landesminister von Sachsen allerdings, erntete keinen Beifall. Er zitierte gerne §1 der StVO und man hörte sofort heraus, wer den da mit ‚Rücksicht üben‘ mal wieder gemeint ist.

Ein großes Erlebnis waren diese Tage. So viele echte Profis, die ganze Radnetzwerke bauen. Die planen und taktieren um ans Ziel zu kommen und das in ganz Europa.

Zwischendrin, all die Leute treffen, die man nur aus Twitter kennt. Mit nextbikes wie ein Rudel Teenager durch Dresden gurken.

Mein Highlight: Eine zu frühe Botschaft über meine Heimatstadt. Vorgetragen von einer Dänin vom Gehl Institut, lässt mich bereits frohlocken. Aber es ist wohl noch etwas geheim, also schweige ich.

Es geht voran. Das Auto verliert täglich an Boden. Keine Träne.

PS: Die Moderation von der ‚heute‘ Nachrichtendame Barbara Hahlweg, war große Klasse. Danke, ich habe sehr gelacht.

Nextbike goes DIY

W. schreibt:
Hier am Schloss steht ein geklautes nextbike (Mietrad)
Ich: Aha.
—Pause—
Ich: Woher weiß man, dass ein nextbike geklaut ist?

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