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Heute eingebaut. Der nicht formschöne aber toll funktionierende Kemo Lader.

Nie mehr das Handy zum Laden, auf dem Campingplatz Waschhaus verstecken müssen.

Ich sehe Farben

Munition um neue Radler zu malen.

Heidelberg auch

Ein Krankenbesuch in Heidelberg. Hoch oben auf dem Königstuhl.

Schön, dass man auch dort anfängt Straßen abzusperren. Gar mitten im Wald. Apropos, später wurde es dann sogar MTB, Single Trail und ein wenig über einen Waldfriedhof. Ich verschenkte das Buch ‚Microabenteuer‘. Passend.

Alles Gute, Alter Normanne. Das wird wieder, hab Geduld.

Hol das Orbea

Heute war bei Franz und Lissy wieder viel los, die Oberbürgermeisterin musste sich unserem Wunsch stellen, das wir einen Platz der seit einem Jahr sowieso Baustelle ist, eigentlich gleich als Platz behalten wollen, wenn er schon so heißt. Man könnte da zwar weiterhin um die Ecken in die Viertel fahren aber der Durchgangsverkehr, der durch die 30er Zone bei der Schule rast, müsste nicht sein und eine Verlagerung des Verkehrs auf andere Straßen konnte bisher keiner feststellen.
Die Straßenbahn soll auch so bleiben, dass ist ok so. Nur eben der heftige Verkehr, der da täglich nervt, lärmt und Menschen gefährdet müsste nicht sein.
Das Ergebnis des Abends war so lala, wir bleiben aber dran.

und dann musste ich nochmal das Fahrrad wechseln. Es war kompliziert.

Rheinauen

Familienbesuch. Den nächsten Tag alleine zurück. Mit vielen schönen Umwegen nach Hause geradelt. Den Rhein mit der Fähre gequert und quer durch die Pfälzer Rheinauen und Felder.
Eine verwunschene Landschaft. Und wenn man das Radnavi richtig einstellt, findet man auch kleine geheime Orte. Rechts des Single Trails die Altrheinarme, links davon Baggerseen.

Mittendrin dem Navi sagen „Kürzeste Route mit dem BRouter: Trekking-MTB-light.
(Foto:google maps)

Hochsommerliches Wetter und verlassene Seeufer sind was Tolles und laden zum Baden ein. Ein paar Kilometer weiter. Feldarbeiter sind leider auch sonntags am Schuften. Ein wenig Balkan Pop und lachende Gespräche lässt aus der Ferne die Stimmung ganz angenehm erscheinen. Ich hoffe es. Schnelle, tausendfach perfektionierte Handbewegungen beim Zwiebeln binden lassen erkennen, dass es um Zeit und Geld geht. Ein kleines Gespräch mit einem beinahe zahnlosen Mann und ich bekomme einen kleinen Kürbis geschenkt. Ungefähr fünfzig Leute sind mit der Zwiebelernte beschäftigt. Die Kohlernte dauert wohl noch, sieht aber vielversprechend aus. Kohl und Frost, kennt man ja.

Zwiebelernte
Dem Kohl fehlt noch Frost. Sagt man.

Immer kleinere Abzweige nehme ich. Immer mehr unebenes Gelände und ich bin froh um die gefederte Vordergabel. Fasane auf dem frisch gewässerten Acker. Feldhasen stellen die Ohren als sie mich wahrnehmen, bleiben aber gelassen. Spinnfäden in der Luft, Insekten schwirren. Spätsommer, fast schon Herbst. Genau meine Zeit.
Schnell einkehren und eine kalte Rieslingschorle. Blick auf den Altrheinarm und Erinnerungen daran, als ich auf diesen Schubverbänden und Leichter gehandwerkt habe. Komorane und Kraniche stehen im Schilf bezwihungsweise sitzen auf dem Tiefgreifer der auf der anderen Seite festgemacht hat. Segler dümpeln im leichten Wind.
Die lauten Jachten, heute wirklich Dutzende. Die Jetskies und SPeedboats auf dem Rhein am Großkraftwerk Mannheim. Das ist absurd. Mit diesen lärmenden Spritfresser am Kohlekraftwerk, den Dreck nur so in die Landschaft zu pumpen. Menschen sind absichtlich dumm. Endzeitlich dumm. Auf Teufel komm raus noch das letzte schöne Stück zerstören zu wollen. Aber sie haben immerhin Angst vor einem kleinen Mädchen mit Zöpfen.
Genau mein Humor.

Helden.

Mit Kind3 auf dem Surly Fat Dummy. Kind 2 mit dem Horn hinterher. Manche Menschen stehen da und schauen nur, und ich glaube die fragen sich ‚wie machen die das nur, ohne SUV?‘

Stille Straße

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