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Weihnachtsausfahrt

Kennt jeder. Irgendwann im Laufe der Weihnachtswoche trifft man dann den Rest der ganzen Familie. Diesmal am anderen Ende der Stadt. Nach all den Weihnachtsbraten, Süßigkeiten und dem Faulenzen muss wieder Bewegung her. Die Dame und Kind2 mit frisch eingestellten Schaltungen, Bremsen und geflickten Reifen waren startklar. Da Kind3 für diese Distanz und das fahrerische Level noch nicht bereit ist, wurde schnell improvisiert für die Tandemfahrt. Wie der Wind ging es durch die Nacht und es wurde ein riesiger Spaß.

Brückenweihnachstfeier

Heute war wieder Brückenkaffee und scheinbar wurde auch zeitgleich unser kleines Interview von letzter Woche beim Radio Regenbogen gesendet. Danke dafür liebes Radio.
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt waren heute wirklich viele Leute da, um ein kleines Dankeschön an die Radler und Fußgänger zu verschenken.
W. hat mich mal wieder mit seinen Backkünsten begeistert. Lebkuchenmänner! Die Königsdisziplin des Weihnachtsgebäcks. Es gab Lichterketten, Windlichter und M. versorgte die Brückenauffahrt mit Weihnachtsmusik. Ein richtig kleiner Weihnachtsmarkt war das.
Danke an all die, die geholfen haben. An J., die einen Tisch auf dem Rad transportiert und all die Dinge anschleppt, die ich hier gar nicht aufzählen kann. Gute Gespräche gab es und genug und Leute die einen gewissen Einfluss in Ludwigshafen haben, um daraus wieder einen Ort für Menschen zu machen und nicht nur für Autos. Gemeinsam bestaunten wir den endlosen Autostau und genossen bei erfrierenden Füßen, den starken Kaffee.
Das neue Jahr kann kommen, das Brückenkaffee Team ist für Januar schon parat.

2 Grad

Morgens zur Arbeit. 2 Gard Celsius. der Mond noch hoch am Himmel. Dezember. Klare kalte Luft. Ein wenig Freiheit vor der Arbeit. Kennen wir alle.

Am Tropf

Mein Fahrrad war am Tropf. In der gemütlichsten Radwerkstatt (Blitzventil in Limburgerhof. Kommt alle!)  die ich kenne. Gelernt habe ich auch viel und jetzt bremst es wieder.

Ich liebe Lichterketten zu Weihnachten

Weiß und rot und eins in blau. Es macht sogar Geräusche aber kommt leider nicht vorwärts.

 

Dübengatan

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Karlsruhe

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„Wie so’n St. Martin“

Klamme Finger. Kalte Füße. Abgase. Lärm. So könnte man das Brückenkaffee umschreiben. Es ist aber mehr als die Summe der schlechten Dinge. Es ist auch: um 4 Uhr aufstehen um Martinsgänse backen (Respekt an Hr. Mango)  oder einfach nur den Kram auf die Brücke zu karren.

Allez, Allez!

Wofür? Tja. Für Anerkennung der anderen Radler. Als Dankeschön das einige Mitdenken.
Es sind die Gespräche, die Abenteuer die man erzählt bekommt. Die Menschen, die man kennen lernt und die plötzlich zu Kumpels werden. Es geht auch um Lob und Anerkennung. Lob sogar aus dem schicken, teuren Sportwagen „Tolle Aktion von euch!“ schallte es aus dem Stau heraus. Ja, so habe ich auch geschaut und mich darüber gefreut. „Angefixt“ habe ich gedacht.
Das tollste an der Aktion. Es werden immer mehr. Mehr, die uns schon vermisst haben. Mehr die den Daumen nach oben zeigen und mehr die uns unterstützen. Da kommt jemand an mit zwei Tüten Berliner und schenkt sie uns. Da wirft jemand was in die Spendenkasse. Da sind plötzlich neue Leute, die wirklich eine weite Anfahrt haben und bringen Muffins und sogar einen Tisch mit. Für die eiligen Durchfahrer wurden die Muffins diesmal in kleinen Papiertüten gereicht. Ein wenig Tour de France am Col de Conrad 🙂

Bleibt gesund!

Mehr Radler. Viel mehr Radler. 110 Gebäckstücke gingen weg! Nicht nur 20, wie vor zu Anfang der Aktion im letzten Jahr.  Zitrusfrüchte, 4 Liter Kaffee. Erstaunte Blicke, bei der Antwort wer das denn bezahle.  „Wir und nein, wir sind kein Verein. Wir sind nur Radler. Böse Kampfradler die die Straße klauen und mit Absicht bei Rot ohne Licht auf den Straßen herumrasen um tot zu sein.“ Lautes Gelächter.
Danke an all die Helfer und alle die, die uns Mut machen. Es macht Spaß und wir sind nicht der Stau, wir sind auch Verkehr!

Bis zum nächsten Mal am 13.12.2017 (ab sofort immer der zweite Mittwoch im Monat)

 

Kaktusbike

Stolzes Gefährt, das sogar schon Madagaskar umrundete!

 

Martinsgänse (Serviervorschlag ohne Rotkraut)

 

 

Budapest

Mit Dank an Alex

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Blau Pink

Paris sagt Autos den Kampf an

Die Dame traut sich was und alleine schon dafür vollen Respekt.
Diese Woche war sie schon mal in den News, dass sie sich mit der Weihnachtsmarkt-Mafia anlegt, die nur noch billigen Ramsch verkauft. Sie zieht das durch, auch wenn es finanzielle Einbußen gibt. Auf lange Sicht holt sie das doppelt wieder rein. So auch hier. Wer glaubt, Paris würde das nicht brauchen, der war schon lange nicht mehr in Paris.

Anne Hidalgo schafft mehr Raum für Radfahrer und Fußgänger – und will Autos langfristig aus der Stadt verdrängen. Alles andere sei „altertümlich“. (FAZ)

 

Menschen auf Verkehrsinseln gestrandet. Paris, Champ Elysees 2015

Menschen auf Verkehrsinseln gestrandet. Paris, Champ Elysees 2015

Candy B. Graveller

Du kennst die Luftbrücke von Frankfurt nach Berlin? Dort wo damals die Rosinenbomber die Menschen zu Kriegszeiten mit Lebensmittel versorgten?
Genau auf diesem ca 20 km breiten aber 600 km langen Korridor findet jährlich eine Radtour statt. Selbstversorger, Bikepacker, irre Leute mit Spaß auch ohne Stoppuhr.
70 Leute können starten um von Frankfurt nach Berlin zu preschen. Abenteuer pur. Kein Komfort nur Willen scheint der Lohn zu sein.

Seit heute ist der Termin offiziell und für noch mehr Infos,  schaut mal hier.

Bristol

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Vergleich Unterschiedlicher Flächeninanspruchnahmen nach Verkehrsarten

Die Fläche einer Stadt ist von herausragender Bedeutung. Starr im Angebot und nicht erweiterbar muss sie möglichst gerecht zwischen den einzelnen Interessensgruppen aufgeteilt werden. Der Verkehr tritt häufig in Konkurrenz zu anderen Flächenansprüchen und verdrängt diese. Ziel sollte dabei immer eine ausreichende Berücksichtigung der einzelnen Interessen und die Maximierung der Lebensqualität der dort lebenden Menschen sein.
von Zukunft Mobilität

Grafik: Martin Randelhoff, www.zukunft-mobilitaet.net – CC BY 3.0

Deidesheim

Eckkopfturm unterm Vollmondlicht

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Surly Big Dummy im Test

Das war schon eine Aktion, ans andere Ende von Deutschland zu fahren um das eine, bzw zwei Räder (später mehr) zu holen. Tolle Leute leben da an der Grenze zu Österreich. Unterkunft und einen netten Abend bekam ich dazu. Radlerehre scheint mir. Einen tollen Fahrradkeller durfte ich auch sehen.  
Jetzt hatte ich endlich zwei Tage Zeit, dass Surly Big Dummy zu fahren und es ist ein Traum. Es macht irre Spaß. Das Teil kann was. Selbst dreckiges Gelände nimmt es und bleibt auf magische Art sauber. Ich weiß nicht wie, aber es gab knöcheltiefen Dreck und Pfützen.  Es gab Sand und tiefe Wiese. Immer blieb es in der Spur kein „schwänzeln“, kein hoppeln. Im Gegenteil, es durchfährt Schlaglöcher wie ein Schiff die Wellen. Man vergisst die Länge und Gewicht des Rads.
Manchmal kann man ein Aufschaukeln an der Gabel feststellen aber das bekommt man in den Griff. Zur Not könnte man eine Federgabel einsetzen aber das wäre Jammern auf hohem Niveau.
Sich mit dicken „glatten“ Reifen in die Kurve legen, dass muss ich mich noch trauen und etwas üben, das ist für mich völlig neu.
Natürlich sind die Taschen vollgestopft. Jacke rein, Tasche rein, Trinkflasche zur Zeit noch drin, kann aber auch mal raushüpfen. Noch eine Jacke rein, Rucksack dazu.
Flaschenhalter muss her. Übrigens habe ich jetzt vier Möglichkeiten für Flaschenhalter. Da müsste auch was mit Wein gehen.

 

 


Die zweite Ausfahrt ging quer durch die Stadt. Direkt nach der Arbeit, von Mannheim weiter nach Viernheim. Das ist schon mit dem Auto hässlich, mit dem Rad weiß man auf Anhieb nicht wirklich, wie man durch die Autobahnen kommen soll. „Bike Citizens“ und „OSMand“ waren sich einig und ich fuhr Wege, die ich noch nie sah. An Stauwerken und große Wiesen und Felder. Ich hatte meine Halterung fürs Telefon vergessen und ließ mich nur akustisch aus der Jackentasche navigieren. Irre, das hat einwandfrei funktioniert und das ist bei diesem Straßenchaos eigentlich nicht zu glauben. Ein Knopf im Ohr wäre gut gewesen, denn durch den Straßenlärm versteht man oft nicht wirklich etwas. Viernheim ist nur für Autos gebaut. Eine der ältesten Malls in Deutschland, US Kasernen und so sieht es dort auch aus. Fußgänger geduldet. Radfahrer? Was ist ein Radfahrer? Man hat irgendwann über die Straßen Radwege drüber gepinselt. Ampeln wo die Bettelknöpfe ganz wo anders auf dürren Pfosten stehen. Unbeleuchtet. Schmale Verkehrsinseln und Aspahltdurcheinander. Rote Welle Ampeln für Radler und irgendwann fährt man auf der Straße, weil man dann statt sechs rote Radlerampeln nur noch eine grüne Autoampel hat.
Surly machte Spaß. Die Kurven elegant, Die Anfahrt griffig. Die Schaltung gehorsam und immer schneller Start durch die tolle Übersetzung und die kurze Kurbel. Ich hoffe die neuen Pedale sind bald in der Post, denn die Notpedale die ich dran machte, sind hoffentlich der Grund für das Rumpeln und Knacken. Bei letzterem habe ich meine Zweifel.
Das das SBD im Gegensatz zu meinem normalen Rad null Kettenschutz hat, muss ich mich gewöhnen. Zum Glück nur dreckige Hose und nicht wie gestern ein perforiertes Hosenbein.

Düsseldorf

Voll auf die Messe (A+A Messeglände)

Aufkleber der Critical Mass. Überall zu sehen und es werden immer mehr. Ich fange mal an zu sammeln. Bekommt eine eigene Kategorie die sich „Uffbabber“ nennt.

Hier

HIVIZ und Blumen

Warum eigentlich Tenorhorn?

Piccoloflöte wäre auch ok.

bike-a-razzi ist neu! Eigene Domain und noch mehr Spaß. Fangen wir einfach mal an. Gruß an Bikearazzi-Kollege mark793, der gerade auch mal wieder Fahrradthemen am Start hat.

Es werden sich ein paar Sachen ändern. Es werden keine Fotos von Radwegparker oder die üblichen Rücksichtslosigkeiten hier erscheinen. Das ist einfach nichts fürs Karma und macht nur Puls. Es werden die Erfolge zu sehen sein und natürlich Fahrräder, Routen, Reiseziele und was wichtig ist.
Angedacht wird sein: Interviews. Wie genau das laufen wird, da bin ich noch dran. Es könnte Spaß machen

 

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