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Brückenweihnachstfeier

Heute war wieder Brückenkaffee und scheinbar wurde auch zeitgleich unser kleines Interview von letzter Woche beim Radio Regenbogen gesendet. Danke dafür liebes Radio.
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt waren heute wirklich viele Leute da, um ein kleines Dankeschön an die Radler und Fußgänger zu verschenken.
W. hat mich mal wieder mit seinen Backkünsten begeistert. Lebkuchenmänner! Die Königsdisziplin des Weihnachtsgebäcks. Es gab Lichterketten, Windlichter und M. versorgte die Brückenauffahrt mit Weihnachtsmusik. Ein richtig kleiner Weihnachtsmarkt war das.
Danke an all die, die geholfen haben. An J., die einen Tisch auf dem Rad transportiert und all die Dinge anschleppt, die ich hier gar nicht aufzählen kann. Gute Gespräche gab es und genug und Leute die einen gewissen Einfluss in Ludwigshafen haben, um daraus wieder einen Ort für Menschen zu machen und nicht nur für Autos. Gemeinsam bestaunten wir den endlosen Autostau und genossen bei erfrierenden Füßen, den starken Kaffee.
Das neue Jahr kann kommen, das Brückenkaffee Team ist für Januar schon parat.

„Wie so’n St. Martin“

Klamme Finger. Kalte Füße. Abgase. Lärm. So könnte man das Brückenkaffee umschreiben. Es ist aber mehr als die Summe der schlechten Dinge. Es ist auch: um 4 Uhr aufstehen um Martinsgänse backen (Respekt an Hr. Mango)  oder einfach nur den Kram auf die Brücke zu karren.

Allez, Allez!

Wofür? Tja. Für Anerkennung der anderen Radler. Als Dankeschön das einige Mitdenken.
Es sind die Gespräche, die Abenteuer die man erzählt bekommt. Die Menschen, die man kennen lernt und die plötzlich zu Kumpels werden. Es geht auch um Lob und Anerkennung. Lob sogar aus dem schicken, teuren Sportwagen „Tolle Aktion von euch!“ schallte es aus dem Stau heraus. Ja, so habe ich auch geschaut und mich darüber gefreut. „Angefixt“ habe ich gedacht.
Das tollste an der Aktion. Es werden immer mehr. Mehr, die uns schon vermisst haben. Mehr die den Daumen nach oben zeigen und mehr die uns unterstützen. Da kommt jemand an mit zwei Tüten Berliner und schenkt sie uns. Da wirft jemand was in die Spendenkasse. Da sind plötzlich neue Leute, die wirklich eine weite Anfahrt haben und bringen Muffins und sogar einen Tisch mit. Für die eiligen Durchfahrer wurden die Muffins diesmal in kleinen Papiertüten gereicht. Ein wenig Tour de France am Col de Conrad 🙂

Bleibt gesund!

Mehr Radler. Viel mehr Radler. 110 Gebäckstücke gingen weg! Nicht nur 20, wie vor zu Anfang der Aktion im letzten Jahr.  Zitrusfrüchte, 4 Liter Kaffee. Erstaunte Blicke, bei der Antwort wer das denn bezahle.  „Wir und nein, wir sind kein Verein. Wir sind nur Radler. Böse Kampfradler die die Straße klauen und mit Absicht bei Rot ohne Licht auf den Straßen herumrasen um tot zu sein.“ Lautes Gelächter.
Danke an all die Helfer und alle die, die uns Mut machen. Es macht Spaß und wir sind nicht der Stau, wir sind auch Verkehr!

Bis zum nächsten Mal am 13.12.2017 (ab sofort immer der zweite Mittwoch im Monat)

 

Kaktusbike

Stolzes Gefährt, das sogar schon Madagaskar umrundete!

 

Martinsgänse (Serviervorschlag ohne Rotkraut)

 

 

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