Zumindest war ich in Grünstadt/Pfalz im Kino. Ihr erinnert euch, als ich zuletzt mit diesem Artikel, euch auf eine Dokumentation hinweisen wollte, die bereits in Norddeutschland in den Kinos lief. Anderswo. Allein in Afrika
Ich bekam die Karten für mich und meine ganze Familie zu meinem Geburtstag geschenkt und die Vorfreude war riesig.
Ja, ich war in Afrika dabei, der Film hat mich gepackt und manchmal zweifeln lassen ob das Erleben von Typhus und Malaria wirklich gut ist. Ich habe mitgefiebert, sprichwörtlich.
Sieht man aber die Natur, Afrikas Tierwelt und Landschaften ist man sprachlos über so viel Schönheit. Nur übertroffen von den Menschen, vor allem den vielen Kindern, die ein konstantes Lachen im Gesicht mit sich tragen. Ansteckend.
Ich will gar nicht so viel von dem Film verraten, ich will euch nur sagen, dass ihr euch das ansehen müsst. Was für ein zäher und geerdeter Typ Anselm Nathanael ist und ganz ohne Ökoallüren oder Zeigefinger daherkommt.

Sehr angenehm, sehr authentisch.
Als er aber dann in persona auf der Bühne stand, Rede und Antwort stand war ich begeistert. Er gab sehr behutsam und glaubwürdig Antwort, obwohl da manchmal Fragen dabei waren, die nicht nur mich empörten. Das er sein treues Fahrrad dabei hatte, war natürlich ein Bonbon obendrauf.

Treues Gefährt

Also schaut euch das an, die Umwandlung des Videomaterials auf diese Qualität ist mir ein Rätsel. Es ist ein Fest für jeden Radler. Fernweh inbegriffen.
Selbst der Junior der doch erst sechs Jahre alt ist sagte mir am Schliss „Papa, der Film war toll mit all den Kindern“